Lisa AI: Die Zukunft der Materialplanung beginnt heute

Supply Chain
February 4, 2025

Lisa AI: Die Zukunft von Einkauf und Planung beginnt heute

Ursprünglich veröffentlicht im Januar 2025

Willkommen in einer neuen Ära intelligenter Supply-Chain-Abläufe. Heute markieren wir den Launch von Lisa AI — einem Agenten, der neu definiert, wie Einkauf und Materialplanung ablaufen.

Warum verändert sich die Arbeit?

Wir stehen mitten in einem Wandel hin zu agentenbasierter KI — Technologie, die nicht nur einzelne Aufgaben übernimmt, sondern zunehmend ganze Prozesse und schließlich ganze Wertströme. Ein Drei-Phasen-Modell macht den Weg greifbar:

Heute: AI Coworker übernehmen einzelne Aufgaben innerhalb bestehender Wertströme.
► Lisa klassifiziert eingehende E-Mails, liest Bestellbestätigungen und entwirft Antworten — und schafft Einkäufern und Disponenten Raum für die Arbeit, die Urteilsvermögen braucht.

Morgen: AI Coworker übernehmen ganze Prozesse und Rollen.
► Lisa bearbeitet Bedarfsplanung und Bestellbestätigung durchgängig, passt Mengen und Liefertermine an und löst Routineabweichungen eigenständig.

Übermorgen: AI Coworker orchestrieren operative Wertströme.
► Nahezu autonome Planung und Beschaffung — mit menschlichem Urteil dort, wo es um die echten Ausnahmen geht, die wirklich einen Menschen brauchen.

Es ging nie um „möglichst wenig Mensch“. Es geht darum, dass der Mensch von der Triage zu den Entscheidungen wechselt, die zählen, während die Routine sich selbst erledigt.

Warum Lisa?

Lieferketten werden immer komplexer, und Engpässe treiben Unternehmen zur Bevorratung — was Working Capital bindet und trotzdem zu wenig Zeit für strategische Prioritäten lässt. Lisa übernimmt die Routine, hält Prozesse rund um die Uhr in Bewegung und gibt Einkäufern und Disponenten Raum für das, was wirklich zählt: Entscheidungen statt Tabellen.

Was kann Lisa?

Lisa ist nicht nur ein weiteres Software-Tool — sie ist ein AI Coworker auf Basis von Recall Intelligence, unserer Intelligenzschicht. Sie fügt sich in bestehende Workflows ein, verbindet sich mit ERP-Systemen wie SAP und übernimmt:

  • Einkauf und Materialplanung: Verfügbarkeit sichern durch die Planung einzelner Materialien oder Materialgruppen und den Abgleich von Bestellbestätigungen mit der Bestellung.
  • Lieferantenmanagement: frühe Erkennung von Engpässen und proaktive Kommunikation — inklusive Rückfragen an Lieferanten, um Abweichungen zu lösen, bevor sie einen Menschen erreichen.
  • Parameter- und Bestandsqualität: MRP ist nur so gut wie seine Parameter und Stammdaten; Lisa justiert laufend die Parameter der von ihr betreuten Materialien.
  • Terminverfolgung: automatisches Nachfassen und Erinnerungen für Bestellungen und Lieferungen.
  • Prozessautomatisierung: mehr Output durch agentenbasierte Automatisierung innerhalb bestehender Prozesse — ohne große Transformationsprojekte oder neue Planungssoftware.

Messbare Wirkung

In frühen Projekten hat Lisa den manuellen Planungsaufwand um rund 30% gesenkt, die Bestandsqualität verbessert und Engpässe reduziert — Unternehmen berichten, mit denselben Ressourcen mehr zu erreichen.

Und weil Lisa lernt, summieren sich die Effekte: Jeder Fall, den ein Mensch löst, wird zu etwas, das sie behält — der Stapel an Arbeit, der einen Menschen braucht, schrumpft mit der Zeit, statt sich zurückzusetzen.

Weniger Reibung entlang des Wertstroms

Lisas Wirkung entlang des operativen Wertstroms zeigt sich als:

  • kürzere Durchlaufzeiten durch proaktives Handeln rund um die Uhr,
  • Verlässlichkeit durch hohe Prozesskonformität,
  • Arbeit innerhalb bestehender Kundentools — oder Ergänzung neuer Tools nur dort, wo sie die Ausführung wirklich verbessern.
Illustration: Generalisierte Wertstromanalyse mit Lisa

Schnell startklar — keine monatelangen IT-Projekte

Lisa braucht keine monatelange Implementierung und keine Change-Management-Großübung. Sie arbeitet innerhalb Ihrer bestehenden Prozesse und Ihres ERP, sodass Sie früh Effizienzgewinne sehen, statt quartalelang auf ein Transformationsprojekt zu warten.

Fazit

  • AI Coworker wie Lisa stehen für eine Verschiebung in der operativen Wertschöpfung — vom Erledigen einzelner Aufgaben hin zum Tragen ganzer Prozesse.
  • Die Rolle des Menschen verschiebt sich von der Triage zum Urteil — nicht zum Ausgang.
  • Ohne schwergewichtige Implementierung war der Einstieg nie einfacher.

Bereit für den nächsten Schritt zu intelligentem Einkauf und intelligenter Planung? Melden Sie sich — gestalten wir es gemeinsam.

Meet the Writer

Andreas ist Unternehmer und visionärer Firmengründer, der Unternehmen in den Bereichen Lieferkettenmanagement, Beratung und Technologie aufbaut, darunter J&M, aioneers und nun Recall Space.

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